Bilder: Lichtgut / Michael Latz

Einmal pro Woche gibt es auf mahlzeit  ein Rezept eines Stuttgarter Profi-Kochs: Thomas Adam vom Feuerbacher Restaurant Körle und Adam verrät uns diesmal, wie man ein Shaksuka mit veganen Zutaten zubereitet – also inbesondere ohne die pochierten Eier. Er schafft dies, und das Gericht schmeckt hervorragend!

Eine absolute Hochburg der veganen Kochkunst liegt in einer wunderschönen Stadt: in Tel Aviv. Eine der bekanntesten deutschen Tageszeitungen, die „Frankfurter Allgemeine“, schrieb sogar: „Israel ist das veganste Land der Welt.“ Offenbar ernähren sich in dem Land über fünf Prozent der Bevölkerung vegan, eine Frau wie Tal Gilboa ist bei „Big Brother“ dabei – mit sehr radikalen Ansichten zum Tierschutz. Nun sind diese für Thomas Adam nichts Neues, der Koch aus dem Feuerbacher Lokal Körle kochte schon vegan, da war der Trend noch ganz am Anfang.

Jetzt hat er aber einen Mitarbeiter aus Israel, und deshalb kocht er in dieser ­Woche auch ein Gericht aus Israel – für uns und im Restaurant: Shak­shuka. Omer Lavie heißt der gute Mann, er kommt ebenfalls aus Tel Aviv, also kreuzen sich hier gleich mehrere Linien: vegan und Tel Aviv und Shakshuka, das eigentlich ein Gericht mit Eiern ist. Thomas Adam hält zwar nicht viel von veganen Ersatzprodukten, da er der Meinung ist, auch ohne diese ein gutes ­Essen zubereiten zu können.

Aber beim Shakshuka auf die Eier verzichten? Nimmt das dem Gericht seine Natur? Tut es nicht, das vegane Shakshuka ist ein Traum. Thomas Adam ersetzt in diesem Fall nicht nur die Eier aus optischen Gründen, er bringt sogar das Geschmackserlebnis dieses Produkts auf den Teller. Und eigentlich fehlt da wirklich nichts.

Der Kochtipp

Thomas Adam mag die vielen ­Varianten, die sich beim Shakshuka bieten. Man kann anstelle des Rucola auch Petersilie oder frischen Koriander verwenden, je nach eigenem Geschmack.

Der Getränketipp

Gastgeber Alexander Körle ­empfiehlt zum Shakshuka ein Bier – ­natürlich nur für den Fall, dass man das Shakshuka nicht zum Frühstück isst, wie das in Israel gemacht wird. Alexander Körle schlägt ein Fidelio von der Brauerei Härle aus Leutkirch im Allgäu  vor: läuft ebenfalls unter vegan,
ist zudem mit ­Bioprodukten gebraut –  und schmeckt ganz hervorragend (die Kiste kostet 19,80 Euro).

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