Bild: Lichtgut / Max Kovalenko

Der Killesberg verliert sein Gourmet-Esszimmer: Das Yosh, vom Gastroführer Michelin mehrere Jahre in Folge mit einem Stern dekoriert, macht im Sommer zu, Ende Juli soll Schluss sein. Ein Grund: In der Spitzengastronomie ist es schwer, Geld zu verdienen.

Sieben Jahre in Folge holte das Yosh auf dem Killesberg einen Stern beim Guide ­Michelin – in diesem Sommer macht der Gourmettempel zu. Betreiber Thomas Rendlen (68), der früher mit der Gewürzmüller GmbH sein Geld verdient hat, will noch das zehnjährige Bestehen feiern, Ende Juli soll dann aber Schluss sein. „Schade, wir haben das zehn Jahre mit viel Liebe gemacht, aber im Sommer hören wir auf“, sagt Rendlen. Im Prinzip war das Yosh um Küchenchef Klaus Jäschke (Bild oben) tatsächlich eher eine Herzenssache denn ein Wirtschaftsbetrieb. „Wir haben das Lokal nie in eine wirtschaftlich erträgliche Situation gebracht“, sagt Rendlen. Seine Frau Marianne ergänzt: „Die Problematik der Spitzengastronomie hat auch uns nicht verschont.“ Eine gute Seite hat diese Entscheidung auch: Nun hätten sie wenigstens mehr Zeit für die Familie.

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