Pommes, Pommes, Pommes! Das Frittenwerk im Milaneo hat eröffnet, Freunde der Knolle können die Pommes nun in einer ganz neuen Form genießen. Die Kartoffel ist der Hauptdarsteller, Pulled Porc zum Beispiel die Beilage. Der Trend kommt aus Kanada, Poutine heißt die Variante. Das Frittenwerk ist das erste seiner Art in Süddeutschland, bisher gibt’s nur im Rheinland. Dennoch ist das Frittenwerk kein typisches Franchise, sondern ein Familienunternehmen. Bei der Eröffnungsparty stand die Mutter des Chefs hinterm Tresen.

Eröffnung vom Frittenwerk

(c) Lichtgut / Christoph Schmidt

Die Schalen werden immer frisch zubereitet, im übrigen kommt dabei keinerlei Plastik zum Einsatz.

Eröffnung vom Frittenwerk

(c) Lichtgut / Christoph Schmidt

Betreiber Mateo Skendo schaut stolz in die Runde: „Mit Stuttgart verlassen wir erstmals die regionale Struktur.“ Aber bange ist ihm deshalb nicht, Stuttgart habe förmlich auf das Frittenwerk gewartet, so die ersten Reaktionen.  Zwei Jahre haben sie nach einem Standort gesucht, im Milaneo ist Skendo fündig geworden. Allerdings nicht im Food Court, sondern mit einem eigenen Innenbereich und eigenem Design. „Das war uns sehr wichtig“, sagt Skendo.  

Frittenwerk Stuttgart

Bild: Lichtgut / Christoph Schmidt

Der Familienbetrieb baut für seine Pommes eigens auf fünf Hektar in Bayern selbst Kartoffeln an, um die eigenen, gehobenen Ansprüche befriedigen zu können. Die Qualität der Knolle müsse einfach zum Konzept passen.

 

Das Konzept des Frittenwerks ist einfach: „Wir sind nach wie vor eine Frittenbude, aber wir haben die Pommes in den Adelsstand erhoben.“ Zum Beispiel baut das Unternehmen auf fünf Hektar in Bayern seine eigenen Kartoffeln an, das eigentliche Produkt ist sehr wichtig. „Das unterscheidet uns von vielen anderen“, sagt Skendo, „bei uns steckt ein unheimlich komplizierter Prozess dahinter.“ Dazu gehört auch Nachhaltigkeit: Das Frittenwerk verzichtet komplett auf Plastik. Bei den Getränken gibt’s zwar auch Coca Cola, aber auch eine Apfelschorle vom Berliner Startup Proviant, die sich deutlich vom Alltags-Einerlei unterscheidet. Mateo Skendo sagt über seinen Laden: „Wir wollen, dass es lecker ist, bezahltbar und nicht kompliziert.“

Frittenwerk Stuttgart

Bild: Lichtgut / Christoph Schmidt

Ordentliche Portionen: Die Pommes werden zur Hauptmahlzeit geadelt.

Eröffnung vom Frittenwerk

Bild: Lichtgut / Christoph Schmidt

Am ersten Tag werden die neuen Mitarbeiter im Frittenwerk eingelernt.

Eröffnung vom Frittenwerk

Bild: Lichtgut / Christoph Schmidt

Fritten satt! Die Kartoffeln kommen aus eigener Produktion.