LE CASSOULET IM LE MÉRIDIEN | S-MITTE

Kopfstand im Schlaraffenland

Immer wieder sonntags verwandelt sich das Restaurant Le Cassoulet im Hotel Le Méridien in ein Schlaraffenland. Zum Brunch werden dann unter anderem Austern, Sushi, unzählige verschiedene Salate, vier verschiedene warme Fleischsorten, Fisch, ein Käsewagen, ein Schokobrunnen und eine kleine Eisauswahl aufgefahren. Verantwortlich für dieses üppige Angebot ist Küchenchef Jochen Behl. Der kocht im Le Méridien seit vier Jahren. Davor war er unter anderem ein Jahr auf der MS Deutschland, er hat im Sternerestaurant Seven Seas in Hamburg gearbeitet, ehe er stellvertretender Küchenchef im Le Méridien in Hamburg wurde.

Dass er sein Handwerk versteht, merkt man an den Details, an der Auswahl der Speisen und an deren Zubereitung. Lamm und Roastbeef sind zum Niederknien, Meeresfrüchtesalat und die Käseauswahl ebenfalls. Ein Gast mit Lebensmittelunverträglichkeiten wird von einem der acht Mitarbeiter von Behl, die rund um das Büfett herumschwirren, geduldig von Speise zu Speise geführt, um das passende herauszusuchen. „Wenn ein Veganer zu uns kommt, bieten wir denselben Service an“, sagt Behl.

Ganz günstig ist der Spaß nicht: Im Preis von 45 Euro pro Person sind aber alle Heißgetränke sowie Sekt und Säfte drin. Beim nächsten Mal machen wir bei der Hälfte einen Kopfstand, um anschließend im Schlaraffenland weiter schlemmen zu können.

Text: Ingmar Volkmann, Bilder: Le Cassoulet im Le Méridien