KURSAAL CANNSTATT | S-BAD Cannstatt

Zwischen Tempo und Tradition

Nur zwei Stadtbahn-Stationen von der Betonwüste am Cannstatter Wilhelmsplatz entfernt ist der Kursaal Cannstatt aus der Zeit König Wilhelms I. Auf der Rückseite des Restaurants im Kursaal liegt im Schatten alter Ahornbäume der Augustinerbiergarten. In aufwendigen Umbauarbeiten wurde der Biergarten während des Winters runderneuert. So gibt es nun eine zusätzliche Essensausgabe, an der sich die Gäste mit Burgern, Sandwiches, Salaten und Flammkuchen versorgen können.

 

 

 

„Uns ist wichtig, dass die Gäste schnell versorgt werden“, so Bekim Pajazitaj, Geschäftsführer von Restaurant und Biergarten. Gemeinsam mit seinem Partner Marco Grenz plante er den Umbau des Biergartens. Beton musste Holz weichen, zahlreiche neue Fahrradständer sollen hungrige und durstige Zweiradler anlocken.

Auch die Karte wurde überholt und um einige Salate und Burger ergänzt, die Maultaschen sind handgemacht und kommen vom Stuttgarter Unternehmen Herr Kächele. Evergreens wie Wurstsalat, Fleischküchle und Obazda dürfen selbstverständlich auch im Augustinerbiergarten nicht fehlen. Gegen den Durst gibt es Augustiner Radler vom Fass und hausgemachten Eistee. Auch in Zukunft sollen die Gäste ihr eigenes Vesper in den Biergarten mitbringen dürfen, nun sogar von Montag bis Sonntag. Die Betreiber hoffen auf einen guten Sommer. Zur Fußball-Europameisterschaft im Juni soll es regelmäßig Public Viewings im Biergarten geben.

Text: Peter Buchholtz, Bilder: Kursaal Bad Cannstatt