Bild: factum / Weise

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommst du ohne ihr: Nach diesem Motto prämiert der württembergische Weinbauverband verschiedene Weine aus seinem Anbaugebiet – und nennt die Sache „Der beste Württemberger“.  

Der kleine Makel bei diesem Wettbewerb: Von den Weingütern, die bei den Weinführern als die besten geführt werden, sind bei diesem Wettbewerb nur wenige dabei. Nun waren aber auch viele sehr gute dabei, weshalb der Preis nicht schlecht gemacht werden soll. Bei der Veranstaltung Wein trifft Wirtschaft wurden nun die Preise vergeben.

Am wichtigsten vielleicht die besten Weine, die prämiert wurden. Den besten Riesling im Land macht demnach das Staatsweingut Weinsberg – den Burg Wildeck erste Lage. Den besten Weißwein aus traditionellen Sorten holten sich die Weingärtner Stromberg-Zabergäu mit dem Grauburgunder Epos. Bei neuen weißen Sorten landete Rolf Willy mit einem Sauvignon blanc ganz vorne. Den besten halbtrockenen Weißwein macht das Konvent Dürrenzimmern – den Gewürztraminer Divinus.

 

Bei den Rotweinen lag das Weingut Hirth in der Kategorie der Trollinger mit einem Willsbacher Dieblesberg vorne. Den besten Lemberger machen demnach die Weingärtner Stromberg-Zabergäu mit ihrem Epos. Bei den traditionellen roten Sorten holte sich das Weingut Sonnenhof mit einem Hades Spätburgunder den ersten Platz, bei den neueren Sorten gewann das Konvent Dürrenzimmern mit einem Lemberger mit Merlot namens Cellarius. Bei den halbtrockenen Roten lag die Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg mit einer Samtrot Auslese namens St. Veit vorne. In der Kategorie der roten Barrique-Weine gewann das Konvent Dürrenzimmern mit dem Portugieser Divinus. Und zu guter Letzt setzte sich das Konvent auch bei den trockenen Schaumweinen mit einem Muskatellersekt durch.

Zudem wurden noch acht Ehrenpreise verliehen, diese gingen an das Weingut Anita Landesvatter, das Weingut Dieter Faigle, das Weingut Gert und Michael Kinzinger, das Weingut Kurt und Dietmar Ott, das Weingut Sonnenhof, die Privatkellerei Rolf Willy, die Weinkellerei Hohenlohe und die Heuchelberger Weingärtner. Drei Staatsehrenpreise erhielten die Bodensee Weinmanufaktur Steinhauser, die Lembergerland-Kellerei Rosswag und die Weingärtner-Zentral-Genossenschaft  Möglingen.

 

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