Bilder: Lichtgut / Oliver Willikonsky

Einmal pro Woche gibt es auf mahlzeit  ein Rezept eines Stuttgarter Profi-Kochs: Marco Akuzun vom Restaurant Top Air am Stuttgarter Flughafen verrät uns  diesmal, wie ein perfektes Steak gelingt. Und wie man durch verschiedene Arten der Zubereitung aus einem Kürbis eine raffinierte Beilage zaubert.

Die überragenden Kochkünste unseres Sternekochs Marco Akuzun haben sich offenbar herumgesprochen: Vergangene Woche verbrachte Akuzun in Guatemala, zum Tag der Deutschen Einheit kochte er dort in der Deutschen Botschaft. Als einziger Koch in einem Sternelokal an einem Flughafen fällt man natürlich ein bisschen auf.

Für unsere Zeitung hat sich der 37-Jährige ein vergleichsweise einfaches Gericht einfallen lassen, das er gleichwohl so ähnlich auch in seinem Sternelokal servieren würde, wenn auch mit einem Steak vom Wagyu-Rind oder ähnlichem. Für uns nimmt er ein ganz einfaches Rindersteak. Sein Tipp fürs Nach­kochen: „Man kann auch einfach mal ein Detail weglassen und muss ja nicht alles machen.“ Die Grundrezeptur verspricht dennoch eine wunderbare Mahlzeit.

Der Kochtipp vom Profi

Marco Akuzun verrät, wie ein Steak fast immer perfekt gelingt. Wichtig: Das Fleisch beim Braten immer drehen. Somit kann sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilen. Nach der Zeit im Backofen in Alufolie eingepackt noch zehn Minuten ruhen lassen. Kurz vor dem Servieren mit Pflanzenöl und Butter noch einmal nachbraten, damit das Fleisch Temperatur bekommt. Man kann am Anfang oder zum Schluss etwas Thymian, Rosmarin und Knoblauch hinzufügen.

Der Weintipp zum Rezept

Sommelier Ralf Pinzenscham empfiehlt zum Rindersteak einen kräftigen Rotwein aus heimischen Gefielden: Lemberger vom Weingut Roter Faden, oder wie sich selbst schreiben: roterfaden aus Vaihingen/Enz. Der Betrieb arbeitet biodynamisch konsequent, ist momentan der absolute Geheimtipp und verkauft seinen Lemberger als Landwein für 14,50 Euro (Weinhandlung Bernd Kreis).

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