Fruchttick Stuttgart

Bild: Isabel Mayer

Im „Fruchttick“ gibt es mehr als nur Smoothies: Besitzer Tayfur Fettan serviert ab Montag Drachenfrucht-Frühstücks-Bowls und Salate mit Mango und Goji-Beeren. Sein Laden in der Olgastraße zeichnet sich durch frische Zutaten aus.

Spirulina, Weizengras und Leinsamen: Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, kommt an den sogenannten „Superfoods“ nicht vorbei – auch wenn sie nicht unumstritten sind und viele bekannte Obst- und Gemüsesorten ähnlich gesunde Wirkung haben.

Tayfur Fettan hat sich nicht nur damit beschäftigt, sondern auch gelernt, Superfoods schmackhaft anzurichten. Ab Montag können sich Stuttgarter selbst davon überzeugen, dann eröffnet er seinen eigenen Laden. „Fruchttick“ in der Olgastraße.

Auf der Speisekarte des „Fruchttick“ in der Olgastraße steht allerlei Obst und Gemüse: Frisch gepresste Säfte, bunte Salate und die sogenannten „Smoothie Bowls“. Die Frühstücksschalen sind eine Erfindung des Ernährungstrends „Clean Eating“ nennt. Ziel der „sauberen Ernährung“ soll es sein, natürliche Zutaten frisch und gesund zuzubereiten. Saisonale und regionale Produkte werden bevorzugt.

Fettan ist mit der gesunden Lebensweise aufgewachsen, noch bevor sie zum Fitness-Trend erklärt wurde. Seine Mutter besitzt seit über 30 Jahren ein Obst- und Gemüsehaus auf der Ostalb. „Von ihr habe ich es gelernt, frische Zutaten zu schätzen“, sagt Fettan. „Schon mit fünf Jahren stand ich auf einem kleinen Hocker hinter der Theke und verkaufte Obst an unsere Stammkunden“, erzählt der 29-Jährige. Ein eigener Laden sei immer sein Traum gewesen.

Nach dem BWL-Studium und einem Jahr Planung ist es nun so weit. Ab Montag verkauft Fettan sein eigenes Obst und Gemüse in der Olgastraße 79. Sein Grundsatz ist einfach: „Den Salat, den ich jeden Morgen frisch vom Großmarkt hole, möchte ich noch am selben Tag verarbeiten.“ So sollen am Ende des Tages möglichst wenige Lebensmittel weggeworfen werden.

Eingekauft wird frühmorgens im Stuttgarter Großmarkt. Dort treffen sich Mutter und Sohn um gemeinsam für die jeweiligen Geschäfte einzukaufen. „Durch die großen Mengen, die wir abnehmen, erhalten wir natürlich einen Preisvorteil“, sagt Fettan, „den möchte ich an meine Kunden weitergeben.“ Ein Salat mit Ziegenkäse und Walnüssen soll zwischen vier und sechs Euro kosten.