Burgerheart-Geschäftsführer Nima Nafeei auf der Baustelle Bild: Lichtgut/Max Kovalenko

Die erste Filiale von Burgerheart in Stuttgart wird eine der größten der dann insgesamt 16 sein. Neben (auch veganen) Burgern & Co. soll es einen Barbetrieb, eine DJ-Kanzel geben und 150 Außenplätze an der Tübinger Straße geben. 

Bei der Baustellenbesichtigung braucht man schon etwas Fantasie, um sich an der Tübinger Straße 8 einen lebhaften Restaurantbetrieb vorzustellen zu können. Derzeit ist noch nicht viel zu sehen: kein Bodenbelag, keine Küche und erst recht noch keine Tische und Stühle. Aber am 15. April soll eröffnet werden, das sogenannte Soft Opening soll sogar schon am 8. April sein. Dann wird es auch in Stuttgart eine Filiale von Burgerheart geben, die sechzehnte insgesamt und eine der größten.

500 Quadratmeter stehen dort zu Verfügung, wo einst unter dem Dachnamen Tü 8 das Spaghettissimo, die Hacienda und das Mäxle waren. Die Passage wurde aufgelöst, dafür gibt es ebenerdig nun deutlich mehr Platz. Der Keller, der früher auch bespielt wurde, soll nur noch als Lager, für Garderobe und Toiletten dienen. „Kein Fast Food“ soll es geben, sondern einen „richtigen Restaurantbetrieb mit schnellem Service“, wie Theresa Hußendörfer, die Sprecherin des 2013 in Würzburg gegründeten Unternehmens, erklärt. Burgerheart gehört inzwischen zur Enchilada-Gruppe, mit 167,5 Millionen Euro Jahresumsatz (2017) und 191 Betrieben die „Nummer eins der deutschen Freizeit- und Erlebnisgastronomie“.

Geschäftsführer der Stuttgarter Filiale ist Nima Nafeei, der hinter dem Innenhof des Gebäudekomplexes noch eine eigene mediterrane Gastronomie plant. Aber auch das Burgerheart nur für sich ist schon groß genug: 240 Gäste sollen Platz finden, draußen an der Tübinger Straße mit nahtlosem Übergang durch eine komplett zu öffnende Glasfront noch einmal 150. „Viele sprechen von einem Hype, aber Burger haben längst ihre Daseinsberechtigung“, sagt Nafeei angesprochen auf die Konkurrenzsituation in einer Stadt, in der es allein fünf Hans-im-Glück-Filialen gibt; die nächste ein paar hundert Meter die Tübinger Straße runter. Man müsse eben „differenzieren“.

Bei Burgerheart heißt dies: Neben dem klassischen Hamburger gibt es zum Beispiel das Matterhorn (mit Rösti), den Big Kahuna (mit Ananas) oder den Mädchenburger (mit Ziegenkäse). Nach einem Baukastenprinzip sollen unter den sechs vegetarischen (einer der Würzburger Burgerheart-Macher ist Vegetarier) auch zwei vegane Burger sein. Weitere Spezialitäten werden die Canadian Fries mit vielen Toppings sein sowie BBQ, das bei einem Metzger des Vertrauens 22 Stunden im Smoker vorgegart wird.

Auch eine Bar mit Cocktailkarte soll es geben. Auf eines der leicht erhöhten Podeste kommt eine DJ-Kanzel. Dem Stuttgarter Geschäftsführer Nafeei schwebt allerdings keine Partystimmung wie im Cavos vor, sondern nur „etwas Entertainment mit lauterer Hintergrundmusik am Abend“. Der Look in Stuttgart soll ähnlich sein wie in den anderen Burgerheart-Filialen: „ein eklektischer Stilmix aus Industrial und Bohemian“ mit blanken Holztischen, vielen Pflanzen und floralen Tapeten. Dennoch soll der Innenarchitekt Philipp Zimmermann, der auch einige Hans-im-Glück-Filialen gestaltete, seine eigene Handschrift einbringen können.

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