(c) Bilder: Philipp Maisel

Bevor es in die Vollen gehen kann, sprich die ersten Sorten angezüchtet werden können, ist Recherche und Planung angesagt. Da mir rein von den Quadratmetern her nur eine relativ bescheidene Fläche zur Verfügung steht, muss das natürlich berücksichtigt werden.

Daher habe ich mich entschieden, stark auf hochwachsende Gemüse zu setzen, die wenig Grundfläche benötigen. Tomaten, Erbsen, Bohnen, Auberginen, Chili, Paprika, dazu einige Gartenkräuter und Zucchini. Der Kürbis, die Eiszapfen und Radies stellen die Ausnahme der Regel dar. Die Samen hierfür wurden im Netz zusammengestellt, es gibt einige gute Shops, die zu großen Teilen auch auf nachhaltiges Saatgut setzen.

Nachdem das Saatgut eingetroffen war, hieß es Ordnung schaffen. Was muss in welchem Monat eingesät werden? Was muss auf der Fensterbank vorgezogen werden, was kann direkt ins Freie? Zur besseren Orientierung wurden die Packungen in entsprechender Reihenfolge sortiert und auf einem Zettel zusätzlich mit Monatsangabe notiert.

Mitte Januar wurden dann die ersten Samen eingesät. Tomaten, Basilikum, Chili, Paprika, Kürbis und Zucchini machen den Anfang. Als Anzuchtschalen fungierten hauptsächlich die im Supermarkt aus unerfindlichen Gründen offenbar unersetzlichen Verpackungen. Auch Eierkartons funktionieren gut. Man kann auch spezielle Anzuchtschalen im Handel kaufen, notwendig ist dies allerdings nicht. Wichtig in dem Zusammenhang: Die angegebenen Saattiefen beachten und die Samen so setzen, dass man später die Pflanzlinge gut vereinzeln kann. Dann heißt es warten…

Das Projekt kann auf Twitter das Projekt über den Hashtag #Hinterhofgarten verfolgt werden, außerdem auf den mahlzeit-Kanälen auf Facebook und Instagram.

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